(JaWi) Durch die kontinuierlichen Fortschritte im vorbeugenden Brandschutz nimmt die Zahl der zu bekämpfenden Brände für die Feuerwehren seit Jahren ab. Diese für die Bevölkerung positive Tendenz bringt für die Wehren allerdings unerwartete Herausforderungen mit sich. Denn insbesondere den jüngeren Einsatzkräften fehlen dadurch oft wertvolle Erfahrungen im Ernstfall. Diesem Trend wird entgegengewirkt, indem das intuitiv richtige Handeln und die entsprechende Taktik bei Brandeinsätzen umso intensiver trainiert werden. Zu diesem Zweck besuchten acht Atemschutzgeräteträger aus den Ortswehren Brettorf, Dötlingen und Neerstedt am 12. August die Brandsimulationsanlage des Landkreises Lippe in Lemgo (Nordrhein-Westfalen).

(JaWi) Großalarm für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Dötlingen. In den Büroräumen eines metallverarbeitenden Betriebs in Brettorf ist es während der Betriebszeiten zu einem Brand im Archiv gekommen. Aufgrund der hohen Brandlast breitet sich das Feuer schnell zu einem Zimmerbrand mit extrem hohen Temperaturen aus. Der dichte Rauch verteilt sich auf den gesamten Bürotrakt. Nur sechs der sieben Angestellten bemerken das Feuer noch rechtzeitig und können sich aus dem Gebäudekomplex retten. Die letzte Person wird vermisst. Während der laufenden Rettungs- und Löscharbeiten kommt es tief im Inneren des Gebäudes zu einem Eigenunfall, bei dem zwei Mitglieder eines Atemschutztrupps unter Teilen einer einstürzenden Decke begraben und schwer verletzt werden. Ihr Luftvorrat neigt sich dem Ende zu. Was zunächst nach einer dramatischen Situation klingt, stellt sich letztlich nur als Szenario der diesjährigen Gemeindeatemschutzübung am 2. und 3. August im Brettorfer Gewerbegebiet Neuer Kamp heraus. 

(JaWi) Große Aufregung am Abend des 17. Mai beim Baustoffhandel Garms in Aschenstedt: Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten auf das Betriebsgelände vor und begannen teils unter Atemschutz mit umfangreichen Löschmaßnahmen. Parallel dazu wurden kilometerlange Schlauchleitungen von mehreren Wasserentnahmestellen zu dem Unternehmen am Bahnhofsweg verlegt. Grund zur Sorge bestand allerdings nicht, handelte es sich doch glücklicherweise nur um die erste Gemeindeübung der Dötlinger Feuerwehren in diesem Jahr.

(JaWi) Nicht selten kommt es vor, dass die Freiwillige Feuerwehr - beispielsweise bei Verkehrsunfällen - vor dem hauptamtlichen Rettungsdienst am Einsatzort eintrifft. Oft müssen auch in der Anfangsphase von Unglücken zahlreiche Verletzte parallel versorgt werden. Um in diesen Fällen eine qualifizierte Betreuung der Betroffenen sicherstellen zu können, werden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute regelmäßig in Erster Hilfe geschult. Ein solcher Erste-Hilfe-Kurs fand einmal mehr am 4. März im Dötlinger Feuerwehrhaus statt.