(JaWi) Seit 2015 setzen die Feuerwehren im Landkreis Oldenburg für die Kommunikation zwischen den Einsatzfahrzeugen und der Leitstelle den Digitalfunk ein. Für den Funkverkehr an Einsatzstellen, beispielsweise zwischen Führungskraft und einem vorgehenden Atemschutztrupp, wurden hingegen in vielen Kommunen weiterhin die analogen Geräte genutzt. Auch im Dötlinger Gemeindegebiet funkten die Einsatzkräfte bis vor kurzem noch über das alte analoge 2-Meter-Band. Nun hat die Gemeinde Dötlingen über 25.000 Euro in die vollständige Umrüstung der Ortsfeuerwehren Brettorf, Dötlingen und Neerstedt investiert.

(JaWi) Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW sind auf dem Walschenkampsweg in Dötlingen insgesamt drei Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt - so lautete das Übungsszenario bei einem gemeinsamen Dienstabend der Ortswehren Dötlingen und Neerstedt am 15. November. 

(JaWi) Durch die kontinuierlichen Fortschritte im vorbeugenden Brandschutz nimmt die Zahl der zu bekämpfenden Brände für die Feuerwehren seit Jahren ab. Diese für die Bevölkerung positive Tendenz bringt für die Wehren allerdings unerwartete Herausforderungen mit sich. Denn insbesondere den jüngeren Einsatzkräften fehlen dadurch oft wertvolle Erfahrungen im Ernstfall. Diesem Trend wird entgegengewirkt, indem das intuitiv richtige Handeln und die entsprechende Taktik bei Brandeinsätzen umso intensiver trainiert werden. Zu diesem Zweck besuchten acht Atemschutzgeräteträger aus den Ortswehren Brettorf, Dötlingen und Neerstedt am 12. August die Brandsimulationsanlage des Landkreises Lippe in Lemgo (Nordrhein-Westfalen).

(JaWi) Großalarm für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Dötlingen. In den Büroräumen eines metallverarbeitenden Betriebs in Brettorf ist es während der Betriebszeiten zu einem Brand im Archiv gekommen. Aufgrund der hohen Brandlast breitet sich das Feuer schnell zu einem Zimmerbrand mit extrem hohen Temperaturen aus. Der dichte Rauch verteilt sich auf den gesamten Bürotrakt. Nur sechs der sieben Angestellten bemerken das Feuer noch rechtzeitig und können sich aus dem Gebäudekomplex retten. Die letzte Person wird vermisst. Während der laufenden Rettungs- und Löscharbeiten kommt es tief im Inneren des Gebäudes zu einem Eigenunfall, bei dem zwei Mitglieder eines Atemschutztrupps unter Teilen einer einstürzenden Decke begraben und schwer verletzt werden. Ihr Luftvorrat neigt sich dem Ende zu. Was zunächst nach einer dramatischen Situation klingt, stellt sich letztlich nur als Szenario der diesjährigen Gemeindeatemschutzübung am 2. und 3. August im Brettorfer Gewerbegebiet Neuer Kamp heraus.